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TOOL – Lisboa – Live Review

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Tool Live in Lisboa

Optisch recht spärlich kommen sie dieses Mal daher, die Mannen aus LA. Die Bandmitglieder haben insgesamt einen Bewegungsradius von rund einem halben Quadratmeter und Sänger Maynard, der sonst gerne wie Quasimodo über die Bühne turnt, versteckt sich heute im Halbdunkel. Den Buckligen gibt er zwar immer noch, nur sieht man es kaum.

Im Hintergrund wechseln sich bunte Farben mit Filmesequenzen a la Stinkfist oder Shism und surealen Bildern ab, so dass man das Gefühl hat mitten in einem wilden Traum zu stecken.

 

Sänger Meynard Keenan gab sich heute unsichtbar.

Adam Jones – der Hexer am 6saiter.

 

So geht es also heute vor allem um die Musik und nicht um die grosse Show. Was im Falle von Tool auch absolut Sinn macht. Feuern die Herren Keenan, Jones, Cary und Chancellor doch eine perfekte Mischung aus Klassikern und neuen Songs ab, die das Publikum zum toben bringt. Und die schweren, tiefen und komplexe Soundstrukturen passen ideal als Soundtrack zur Bilderflut im Hintergrund. Besonders, wenn Hits wie Aenema, 46 & 2 oder Lateralus zelebriert werden bringt der 10.000fache Chorgesang der Menge die restlos ausverkaufte Arena fast zum platzen. Die Stimmung ist amtlich an diesem Abend und nur als ein 12 minütiger Countdown eine kurze Pause einläutet wird es kurzfristig einmal ruhig in der Location, während die Fans die Pipibox aufsuchen, oder den Getränkevorrat wieder auffüllen.

 

Suchbild mit Band: Finde den Sänger!                    

 

Alles in allem ein sehr gelungener Abend in Lisboa, bei der jeder Anwesende wohl zufrieden nach Hause ging. Mehr kann man von einem Rock Konzert nicht verlangen. Daher gibt’s auch 10 zufriedene Bängs.

 

 

Setlist:

  1. Play Vide

  2. Play Vid

  3. Play Vide

  4. Play Vide

  5. Play Vide

  6. Play Video

  7. Play Vide

  8. Play V

  9. Play Vide

  10. Play Vide

  11. Play Vid

  12. Play Vide

  13. (-) Ions

    Play Vide

 

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Kalle

Kalle

Baujahr 70 (sozusagen Alt-Metal), ich komme ursprünglich aus der Progressive Ecke, habe dann 89 Queensryche und Dream Theater kennen gelernt und von da an einmal das Rock und Metal Universum hoch und runter gehört. Ich habe lange Zeit selber in Bands gespielt und wurde später Veranstalter, und konnte dadurch schon dem einen oder anderen „Helden meiner Jugend“ persönlich auf die Schulter klopfen. Mittlerweile verbringe ich meinen Lebensabend überwiegend in Portugal.

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