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Taylor Swift – Lover – Über den Tellerrand – Album Review

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Ja, ihr lest richtig. Spätestens seit dem Album „1989“ bin ich ein Swift-Fan. Als ich dann im Team mit der Idee kam eine Review über ihr neues Album zu schreiben waren die Meinungen natürlich sehr gespalten. Verständlich, hat doch Taylor eigentlich nichts (mehr) mit Gitarrenmusik zu tun. Gerade diese gespaltenen Meinungen dazu weckten in mir noch größeres Interesse an einer Review.
An alle vorweg jetzt aber eine Warnung: Wenn ihr mit Pop-Musik nichts anfangen könnt hört am besten gleich hier auf weiterzulesen, seid ihr offen dann wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen meiner Meinung zu „Lover“.

2017 erschien mit „reputation“ das bisher düsterste Album von Taylor und ich war nicht ganz so begeistert davon. Um so überraschter war ich als ich im April dieses Jahres die erste Single von „Lover“ hörte. Die in Zuckerwatte gepackte Pop-Nummer ME!, mit Panic! At The Disco Mastermind Brendon Urie. Das Staunen war groß und für mich war klar das ich mir dieses Album wieder holen würde.

Die Dominanz elektronischer Beats ist nicht zu überhören, jedoch versprühen alle Songs einen wunderbaren Vibe. Dieses Album tut niemanden weh, das hat Taylor schon im Vorhinein klar gestellt. Eine Versöhnung mit allem und jedem und das hört man auch.

Zwischen den ganzen wirklichen guten Pop Songs hat sich aber dann auch noch Taylors Vergangenheit versteckt. Die Schwermütige Country-Nummer Soon You´ll Get Better (gemeinsam mit den Dixie Chicks). Sie kann es noch. Sie kann noch Songs schreiben die mehr als nur gute Laune transportieren sollen. Der Gänsehautmoment des Albums. Solche hätten gerne noch ein paar mehr sein können.

Meinen Höhepunkt kann es aber nicht in den Schatten stellen. Miss Americana & The Heartbreak Prince. Im Mid-Tempo angesiedelt und mit einem Ohrwurm Text versehen und einer wirklich top singenden Taylor. Super Track, der bei mir bereits in Dauerschleife läuft und mich etwas an I Knew You Were Trouble. von „RED“ erinnert.

Daylight wirft uns, wie sollte es auch anders sein, sehr versöhnlich aus einem wirklich gelungen Album. An sich steckt auch im Finale ein schöner Pop Song, nur kann man die Nähe zu Jessie Js Flashlight im Refrain wirklich nicht von der Hand weisen.

Fazit:
„1989“ hat ganz klar die meisten Hits und Songs die auch losgelöst vom restlichen Album funktionieren. Das ist bei „Lover“ nicht der Fall, einzig ME! und You Need To Calm Down schaffen das dieses mal. Ist aber auch nicht schlimm. „Lover“ funktioniert am besten wenn man das Album komplett durchhört. Womöglich halten wir mit diesem nun mehr siebten Album das beste Album von Taylors bisheriger Karriere in den Händen.

Was Taylor auch meiner Meinung nach hoch anzurechnen ist, sie macht ihr Ding. Schreibt ihre Nummern selbst, produziert ihre Musik auch selbst (mit der Unterstützung von anderen Produzenten) und lässt sich nicht in die gleiche fragwürdige Richtung drücken wie es bei so gut wie jeder Pop Sängerin der Fall ist (schaut euch die Videos der Sängerin Mabel an und ihr wisst was ich meine).

Ich vergebe 9 von 10 Bängs.

„Lover“ erschien bereits am 23. August via Republic Records und ist als CD, Deluxe Edition CD (4 verschiedene Versionen), Fan Box, Digitales Album und Stream erhältlich.

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[ROCKMAGAZINE Leserbewertung: 7 Durchschnitt: 3.1]
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Patrick

Patrick

geb. 1993. Musik-Fan seit 2010. Verlobt Ein Sohn. Bevorzugte Genres: Metalcore, Post-Hardcore, Progressive Metal, Pop-Punk. Neben seiner sozialen Ader ist Patrick auch für feinste Recherche und Tiefe in seinen Reviews und Berichten bekannt.

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