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SWMRS – Berkeley´s On Fire – The Next Big Thing – Album Review

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SWMRS (gesprochen Swimmers) wurde bereits 2004 von Cole Becker und Joey Armstrong (Sohn von Green Day Sänger Billie Joe Armstrong) gegründet. Einige Wochen später stoßte dann auch Coles Bruder Max zur Band, mit dem Cole sich den Posten des Sängers teilt.

„Berkeley´s On Fire“ ist das zweite Album unter dem Namen SWMRS. Zuvor erschienen unter dem Namen Emily´s Army zwei Studio-Alben und einige EPs.

Die Jungs spielen meiner Meinung nach einen Hybrid aus Garage-Rock, Surf-Punk und Indie der frühen 2000er, ergänzt mit vereinzelten sehr metalischen Riffs.

Von einem dieser metalischen Riffs wird auch der eröffnende Titeltrack Berkeley´s On Fire getragen. Dazu wird ein an Two Door Cinema Club erinnernder Sound hinzugefügt und mit den frech klingenden Vocals der Becker-Brüder garniert. Der Opener macht Bock und genau das machen auch die restlichen Nummern.

Die Jungs wissen wie man eingängige Songs schreibt. Mindestens jeder Refrain frisst sich in den Ohren fest. Trotzdem wirken die Tracks schön kernig und nie langweilig.

Ein Highlight ist ohne Frage Trashbag Baby. Der erste Song der Band in dem Cole und Max zusammen die Leadvocals singen, was dem Track extrem zu gute kommt. Die perfekte Hymne zum Skaten. Mit sehr an alte Bloc Party erinnernde Gitarren und auch Joey zündet ein kleines Feuerwerk an den Drums. Rund um klasse Nummer.

So geht es dann auch noch mit dem Rest weiter, also fast denn einen Ausreißer nach unten gibt es. Die space-ige Ballade IDEA Date, das Instrumental etwas an Bungalow von Bilderbuch erinnert, zündet nicht recht. Im Vergleich zum Rest ist es einfach zu ruhig und auch zu experimentell.

„We´ve all been robbed by someone, but Steve got robbed twice in one night.“, mit diesen Worten beginnt der letzte Track Steve Got Robbed. Und hier erwartet uns eine langsame, aber nicht ruhige, Punk-Nummer. Vor allem die verzehrten Gitarren und, wieder einmal, der Refrain stechen hier heraus. Im Grunde fußt diese Nummer auf dem ersten Satz und erzählt wie Steve zweimal in einer Nacht ausgeraubt wurde.

Fazit:
Nun sitzt ich hier und frag mich ob das nun schon das zweite fette Sommer-Album ist und das im Februar.

Dies ist es, anders kann man es nicht formulieren. Was die SWMRS hier abliefern ist Surf-Punk at its best und sollte bei keiner Party oder Skate/Surf-Trip fehlen.

Man kann ihnen nur wünschen das sie es mit „Berkeley´s On Fire“ schaffen endlich auch bei uns bekannter und vor allem relevanter zu werden.

Die Höchstpunktzahl zücke ich zwar nicht, aber bärenstarke und verdiente 9 von 10 Bängs.

„Berkeley´s On Fire“ ist am 15. Februar via Fueled By Ramen erschienen und als CD, Vinyl, Download und Stream erhältlich.

Line-Up:
Cole Becker – lead und backing Vocals, Gitarre
Max Becker – lead und backing Vocals, Gitarre
Joey Armstrong – Drums
Seb Mueller – Bass

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Patrick

Patrick

geb. 1993. Musik-Fan seit 2010. Verlobt Ein Sohn. Bevorzugte Genres: Metalcore, Post-Hardcore, Progressive Metal, Pop-Punk. Neben seiner sozialen Ader ist Patrick auch für feinste Recherche und Tiefe in seinen Reviews und Berichten bekannt.

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