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Royal Republic – Club Majesty – Schweden Rock – Album Review

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Mit den Schweden von Royal Republic widme ich wieder mal einer Band die ich zu Beginn ihrer Karriere recht begeistert verfolgte, dann aber warum auch immer wieder aus den Augen verlor. Wahrscheinlich mag es daran liegen das ich mich musikalisch in eine andere Richtung gewendet habe.

Was hat sich nun seit dem Debut aus dem Jahr 2010 „We Are The Royal“ verändert? Royal Republic sind sicherlich immer noch der heiße Scheiß was straighten Rock´n´Roll angeht, dennoch haben sie sich weiterentwickelt und neue Elemente in ihre Musik einfließen lassen.

Was für mich neu ist zeigt schon der Opener Fireman & Dancer. Funky Discovibes und Saxophon. Knackige Disco-Rock Nummer mit absolut passendem mehrstimmigen Gesang. Schnell, kurz und lässt einen nicht stillsitzen.

Generell bewegen sich auch die restlichen Songs in diesem Stil, wobei der mehrstimmige Gesang einen großen Teil des Reizes ausmacht. Dieser erinnert mich auch an The Boss Hoss.

Ein paar wirkliche Perlen kristallisieren sich auch heraus. Wie die Western Nummer Under Cover, welche mit etwas gemäßigterem Tempo und einem unfassbaren Ohrwurm-Refrain daherkommt. Klasse Song.

Oder auch Anna Leigh, in welchem ein großer Batzen Bee Gees Charme steckt. Warum Adam Grahn nicht öfter in den höheren Tönen wildert verstehe ich nicht wirklich. Hier wurde unglaublich viel Potenzial liegen gelassen.

Fazit:
Viel hat sich bei den Schweden getan, aber dann auch doch wieder nicht. „Club Majesty“ ist ganz klar ein solides Rock-Album mit spaßigen Texten und aufgrund der meist nicht einmal drei Minuten Songs angenehm kurzweilig.

Meinen Geschmack trifft es leider nicht mehr wirklich, daher reicht es für mich nur für 6 von 10 Bängs.

„Club Majesty“ erscheint am 31. Mai via Arising Empire und wird als CD, Vinyl, Digitales Album und Stream erhältlich sein.

Line-Up:
Adam Grahn | Gesang
Hannes Irengård | Gitarre
Per Andreasson | Bass
Jonas Almén| Schlagzeug

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Patrick

Patrick

geb. 1993. Musik-Fan seit 2010. Verlobt Ein Sohn. Bevorzugte Genres: Metalcore, Post-Hardcore, Progressive Metal, Pop-Punk. Neben seiner sozialen Ader ist Patrick auch für feinste Recherche und Tiefe in seinen Reviews und Berichten bekannt.

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