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Ritual – Trials Of Torment – Ein Album Review

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Ritual dürften einigen alt gedienten Rockern noch ein Begriff sein. Gegründet 1985 als Firedance, 1986 in Rotterdam unbenannt und 1988 in Torment. Unter dem Namen Torment brachte man dann drei Demos heraus. 1993, als Ritual, veröffetlichte man dann das Debüt Trials Of Torment.

Soviel zur Geschichte. Am 15. März diesen Jahres kommt Trials Of Torment remastered, aufpoliert und im frischen Glanze neu auf den Markt. Gut an und für sich nix neues. Machen viele Bands, ihre ollen Kamellen mal wieder raus kloppen. Bei Ritual wird es da etwas interessanter.

Da ich die Band bis vor kurzem gar nicht kannte, lohnt sich die Geschichte.Was man da zu hören bekommt, ist feinster Speed/Thrash Metal mit sehr vielen progressiven Einflüssen.

Ich sag immer Kopfhöreralbum. Die ersten Umdrehungen sollte man in Ruhe geniesen, um sämtliche Feinheiten zu entdecken. Anspruchsvolle Instrumentalarbeit, spannungsgeladene Songs, Riffs und Soli die ihres gleichen suchen. Und Sänger Juan Ricardo macht seinen Job bemerkenswert gut.

Besonders interessant sind die zwei Bonustracks, Beyond The Sea und The Forgotten. Vor allem The Forgotten, der als Liveversion absolut zu überzeugen weiß.

Remastered wurde das gute Stück von Robert Romagna, der auch für die Alben von Wretch verantwortlich ist, bei denen Juan Ricardo auch am Mikro steht.

Noch als kleine Info, Ritual werden dieses Jahr auf dem Full Metal Osthessen spielen und eventuell gibt es auch eine Europa Tournee.

Abschließend kann ich nur noch sagen, dass ich es sehr gut finde, wenn Bands, Produzenten und Plattenfirmen sich die Mühe machen, solche guten Alben neu raus zu bringen. Deshalb gibt es von mir 8 von 10 Bängs.

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Christian

Christian

geb. 1977, Metalfan seit 1989, verheiratet, ein Sohn, Heavy, Death und Thrash Metal. Der Fachmann, wenn es um Bands geht, die aus Ländern kommen, deren Namen die meisten nicht mal kennen.

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