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MoDo – Departure – EP Review – Interview – Fetter Alternative Rock aus NRW

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Die vorliegende 3 Track EP der Nordrhein-Westfalen MoDo wurde schon im November 2017 aufgenommen und begeistert mit female fronted Alternative Rock/Metal, der es ordentlich krachen lässt. Immer auf nachvollziehbare Melodien bedacht, die zum Mitshouten einladen, pendeln die Songs zwischen melodischen Refrains und harten Shouts, die von Gitarrist Andy Gaube  eingestreut werden. Mit Jenny Jansen hat die Band aber eine Sängerin in ihren Reihen, die internationales Format besitzt und die Songs mit ihrer variablen Stimme nach vorne treibt. Ergänzt wird das Quartett von Schlagzeuger Ronnie Jansen und Frank Stellmacher am Bass.

Wenn das für 2019 angekündigte erste abendfüllende Album dann noch einen draufsetzen kann, wächst da eine Band heran, die eine große Zukunft haben kann. Bis dahin notiert euch den Namen MoDo schon einmal und werft unten einen Blick auf das aktuelle Video zu „Choices“ aus der EP. Für die drei starken Songs verteile ich 8/10 Bängs


Ein aktuelles Gespräch mit Jenny Jansen:

Was bedeutet der Bandname MoDo?

Jenny: Wir probten in der Anfangszeit jeden MOntag und jeden DOnnerstag.
Wenn in der Bandgruppe zum gefühlten 100. Mal gefragt wurde „wann is Probe?“ Kam als Antwort fix „Mo+Do“. Tadaaa, damit war klar, wir sind MoDo ! Und nein, wir haben nichts mit den schicken Herren aus den 90ern zu tun 😀
Es war schlichtweg Bequemlichkeit und passend für uns. Wir wollten es sowieso kurz, schlicht und gut lesbar halten.

Wie kam es zur Gründung der Band?

Jenny: Ich habe im Februar 2014 die Band MoDo gegründet. Anfänglich mit einem befreundeten Gitarristen im Proberaum, bis es „ernster“ wurde und wir einen Drummer brauchten. Da Ronnie und ich Geschwister sind und Ronnie in jungen Jahren bereits Schlagzeug spielte, ergab es sich auch hier perfekterweise, das Schlagzeugspielen wieder aufleben zu lassen und gemeinsam Musik zu machen und Vollgas zu geben. Wie es der Zufall so wollte, verließ MoDo´s erster Gitarrist aus Zeitgründen die Band 2015. Lustigerweise sind Gitarrist Andy und ich auch privat ein Paar. Andy, der Gitarrist der Band „Cyrcus“ ist, half anfänglich erst einmal an der Gitarre aus. Schnell stellten wir fest, dass diese „Family-Kombo“ so geil ist und uns so einen Spaß macht, dass Andy fester und unverzichtbarer MoDo-Bestandteil wurde. Ende 2017 verließ MoDo´s erster Bassist die Band aus privaten Gründen. 2018 kam unser Kumpel und Glücksgriff Frank am Bass dazu, der sich neu entfalten wollte – mit eigener Musik und eigener Band. Seine jahrelange Bühnenerfahrung und Souveränität hat uns den Kick nach Vorne gegeben. Wir 4 und unsere 2 „Bonus-Bandmitglieder Ben (Merchmann) und Kevin (Stagehand/Fotograf) sind zu einer richtigen Mukkerfamilie zusammengewachsen. MoDo ist nicht nur Montags und Donnerstags proben! Aus der Band ist ein riesiger Freundeskreis entstanden. Wir nennen es gern die „MoDo-Family“ . Den Spaß, die Ernsthaftigkeit und Liebe zur Musik hört man auch in den Songs und Texten.

Eure Highlights 2018?

Jenny: Defintiv die 3 Support Shows mit den Jungs von „Motorjesus“ !

Eure Ziele für 2019?

Jenny: An erster Stelle steht für uns die Produktion des 1. Album und natürlich viele heiße Shows!

Wo kann man eure EP bekommen?

Jenny: Unsere EP „Departure“ ist auf allen gängigen Online Portalen zu erwerben und natürlich bei uns am Merchstand für schlappe 5 €. Dazu haben wir seit November 2018 ein neues Logo und Shirt Design. Das Thema „Youth left me“ , eine Textzeile aus unserem Song „Twenty„, haben wir als Motto für die neuen Shirts aufgeriffen. Das fertige Design hat unsere Vorstellungen übertroffen und wir sind mehr als happy damit, ins neue MoDo-reiche Jahr zu starten.

Jenny, ich danke Dir für die ausführlichen Infos. Wir werden uns sicher beim Festival derHeavy Metal Fans am 07. September 2019 in Oberhausen sehen, wo MoDo ein Teil des Festival Line-Ups sein werden – zusammen mit Phönix Rising, Wolfen, Megora und den Indern Against Evil.

Website: www.modo-band.com

Facebook: https://www.facebook.com/modoofficial/

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Michael

Michael

Baujahr '67 Metalhead seit 1979 Erstes selbstgekauftes Album: "If you want Blood..." AC/DC '79 Verheiratet, ein Sohn.

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