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Metal Church – Damned If You Do – Album Review

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Metal Church müssten heute eigentlich einen ähnlichen Status solcher Bands wie Metallica oder aber mindestens Megadeth in der Szene haben. Mit ihrem Debüt „Metal Church“ und dem Nachfolger „The Dark“ hat die Band in den frühen 80igern zwei Meilensteine des Speed/Thrash Metal veröffentlicht. Danach kam es allerdings zum Bruch mit Original Sänger David Wayne (R.I.P. 2005). Der quirlige Ex Heretic Sänger Mike Howe konnte die Lücke aber gut ausfüllen, und drei weitere erstklassige Alben wurden veröffentlicht. Aber die 90iger Jahre waren auch für Metal Church eine schwere Zeit, die Bandleader Kurdt Vanderhoof durch eine Reunion mit David Wayne erfolglos zu überbrücken versuchte. Mit diversen Wechseln am Mikro schlingerte der einstige Hoffnungsträger durch das neue Jahrtausend, ehe Mike Howe 2016 für das das elfte Studioalbum „XI“ mit großem Erfolg wieder aktiviert wurde.

Nun liegt mir der nächste Streich vor und macht da weiter, wo mit „XI“ die Weichen wieder auf Erfolgskurs gestellt wurden. Die einzige Veränderung besteht aus dem Wechsel an den Drums – Stet Howland ersetzt Jeff Plate. Powervoller Metal, garniert mit Howe´s schneidender Stimme, die Stücke wie „Rot Away“ oder „Out Of Balance“ aus der Mittelmäßigkeit heben, bestimmen die 10 Tracks. Die stärkeren Songs befinden sich allerdings im ersten Teil des Albums mit dem verhaltenen „The Black Things“ der Single „Damned If You Do“ und dem abwechslungsreichen „Revolution Underway“.

Insgesammt reiht sich das Album somit nahtlos in Metal Churchs Historie der Mike Howe Ära ein und bekommt von mir solide 8/10 Bängs!

 

„Damned If You Do“ erscheint am 7. Dezember via Nuclear Blast.

http://www.MetalChurchOfficial.com

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Michael

Michael

Baujahr '67 Metalhead seit 1979 Erstes selbstgekauftes Album: "If you want Blood..." AC/DC '79 Verheiratet, ein Sohn.

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