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Ketzer – Cloud Collider – Brachiale Schönheit – Album Review

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Wenn man von einer Band sprechen möchte, welche sich musikalisch weiter entwickelt ohne ihren Ursprung zu verlieren, sollten die Black/Thrasher aus Köln unbedingt erwähnt werden. Mit Ihrem neuesten Werk „Clouds Collider“, welches am 12.04.2019 über Metal Blade erschienen ist, setzen Sie Ihre Entwicklung fort und feuern einen musikalischen Leckerbissen ab.

Messerscharfe thrashige Riffs, gepaart mit rollenden Bassläufen (besonders sticht hier der Song „No stories left“ hervor) und schwarze Melodien a la Dissection stehen Pate für jeden einzelnen Song. Vor allem die ausgereiften Harmonien in Verbindung mit dem kalten röchelnden Gesang von I.Destroyers und unvorhersehbaren Strukturen machen dieses Album zu einem Referenzwerk Ihrer Bandhistorie. Aufgenommen im “Klangschmiede Studio E”, erreicht “Cloud Collider” produktionstechnisch einen druckvollen aber natürlichen Sound.

Mein Fazit:

Jeder, der auf anspruchsvollen Black/Thrash abfährt, muss hier unweigerlich zugreifen und wird gefesselt sein von den großartigen Melodien. Für mich haben Ketzer mit Ihrem Neuling Ihr bestes und schönstes musikalisches Kind gezeugt und es passt perfekt in Ihre Familie. Willkommen auf dieser Welt „Clouds Collider“ du brachiale Schönheit!! Da es für mich ein Top 10 Album für dieses Jahr ist, vergebe ich 9 /10 Bängs – haarscharf an der 10 vorbei.

Diskografie

  • The Revenge of Ketzer – Demo (2005)
  • Solitary Warrior – Demo (2006)
  • Witchhunter – Demo (2007)
  • Satan’s Boundaries Unchained – Album (2009)
  • Endzeit Metropolis – Album (2012)
  • Starless – Count To Ten – EP; Limited Edition (2015)
  • Starless – Album (2016)
  • Cloud Collider Album (2019)

Ketzer Webseite

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Eure Bewertung

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[ROCKMAGAZINE Leserbewertung: 6 Durchschnitt: 4.3]

 

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Frank

Frank

41 Jahre jung, Lauscher der härteren Klänge seit 1993, im extremen Genre zu Hause, insbesondere Death-, Black- und Thrashmetal in all seinen Facetten. Dass er als Deutscher, zusammen mit Adriana, einer Vorarlbergerin, in Wien für uns unterwegs ist... Ist halt Schicksal. Macht aber Spass!

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