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Heavy Feather – Débris & Rubble – Vorwärts in die 70er – Album Review

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Von Stockholm aus beginnt mit dem Debütalbum von Heavy Feather die Zeitreise zurück in die 70er Jahre, als Flowerpower, Schlaghosen und wilde Muster die Welt eroberten, um neue Trends gegen die biedere und angepasste Gesellschaft zu setzen. Das geschieht so authentisch, dass man sich mit geschlossenen Augen auf einem Festival wie dem legendären Woodstock wähnen könnte, wenn man den 11 Tracks von “Débris & Rubble” lauscht.

Eingestimmt wird man mit dem kurzen titelgebenden Intro „Débris & Rubble“, das gleich mal gute Laune verbreitet. Die großen musikalischen Vorbilder sind schnell deutlich zu erkennen. Free, Cream, Grand Funk Railroad oder Creedence Clearwater Revival dürften den vier Musikern aus Schweden nicht unbekannt sein. So wird mal rockiger „Where Did We Go“, psychodelischer „Please Don’t Leave“, oder chilliger wie beim schönen „Tell Me Your Tale“ und dem Abschlusstrack „Whispering Things“, das eine angenehm warme Atmosphäre verbreitet, zu Werke gegangen. Sängerin Lisa Lystam zeigt sich sehr variabel, überzeugt mich persönlich aber in den gefühlvollen Nummern am meisten, bei den rockigeren Passagen klingt sie mir noch ein wenig zu brav. Vervollständigt wird Heavy Feather durch Matte Gustavsson  (Gitarre) Ola Göransson (Schlagzeug) und Morgan Korsmoe (Bass).

Alles in Allem eine runde Sache, das Album macht Spaß und Heavy Feather haben das Potential, eine Duftmarke in der Retro-/Classic-Rock Szene zu setzen. Neben den oben genannten Nummern gibt es aber auch ein paar belanglosere Stücke wie „Higher“ oder „Waited All My Life“, was für mich insgesamt gute 7/10 Bängs ergibt.

“Débris & Rubble” wird am 5. April 2019 via The Sign Records erscheinen.

KONTAKTINFO

heavyfeatherrock@gmail.com
HeavyFeatherRock

 

 

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Michael

Michael

Baujahr '67. Metalhead seit 1979. Musikalische Vorlieben: NWOBHM, Power Metal, Epic Metal, Bombast Metal, Doom, Melodic Death Metal, Alternative Rock, und alles dazwischen, Hauptsache es ist authentisch! Michael ist unser "wandelndes Musiklexikon". Es gibt nichts, was er nicht weiss. Wahrscheinlich sogar die Anzahl der Leberflecke von Elvis´ verstorbenen Zwillingsbruder Aaron!

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