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Garagedays – Here it Comes – Gipfelstürmer – Album Review

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Aus dem Tiroler Land stammen die von Frontmann Marco Kern 2005 gegründeten Garagedays. Nach einigen Umbesetzungen fanden sich ab 2008 Rene Auer (Leadgitarre) Dominik Eder (Bass) und Matthias Mai (Drums) als bis heute betehendes Line-Up zusammen. 2011 erschien mit „Dark and Cold“ das Debütalbum auf Massacre Records. Eine Supporttour für die Death Metal Legende Master wurde dafür an Land gezogen. 2014 konnte der Nachfolger „Passion Of Dirt“ in die Verkaufsregale gewuchtet werden. Danach ging es mit UDO auf dreimonatige Europatour um in 13 Ländern die Bühnen zu beackern. Seit September schon steht das aktuelle Werk „Here It Comes“ als Self Release auf der Vita der Österreicher. Dabei hatten sie prominente Unterstütung mit Andy La Rocque (Gitarrist bei King Diamond) und Flemming Rasmussen (Produzent von Metallica) bei der Produktion des dritten Albums.

Und die Scheibe kann sich absolut hören lassen. Was da aus den Lautsprechern brettert, ist technisch hochwertiges Heavy Metal Kraftfutter mit einer Kante Thrash Metal. Mit dem Tileltrack „Here It Comes“ zu Beginn gibt es gleich so einen galoppierenden Thrasher, der mich an Metal Church zu David Wayne Zeiten erinnert, genauso wie auch bei „Devil“. Das liegt hauptsächlich an Sänger Marco Kern, der mit seiner rauen Stimme an den 2005  verstorbenen Metal Church Fronter erinnert. Auf groovigeren Metal Nummern wie „Turns To Black“ oder „The Sword“ klingt auch ein wenig Udo Dirkschneider durch. Herausragend ist auch das abwechslungsreiche Songwriting, das mit „Paradise Lost“ auch baladeskere Stücke mit erstklassiger Gitarrenarbeit im Repertoir hat, ebenso auf dem starken Instumental „Philosophy“. „L.E.M.M.Ypsilon“ ist gar ein reiner Akustik und Percussion Song. Mein persönlicher Favorit  ist das schön verschachtelte „The Beginning And The End Of It All“, das sich nach anfänglich verhaltenen Tönen zu einem schönen fetten Groove-Monster entwickelt.

Dass ich das Album erst jetzt entdeckt habe, ist ein wenig schade, denn „Here It Comes“ ist ein feines, sehr abwechlungsreiches Metal Album geworden, das unbedingt einer breiten Masse an Metalheads zugänglich gemacht werden sollte. Nur das Artwork finde ich überhaupt nicht gelungen und schmälert den guten Eindruck des Inhaltes. Aber 9/10 Bängs kann ich hier trotzdem mit gutem Gewissen vergeben, denn was zählt, sind ja die inneren Werte!

„Here it Comes“ könnt ihr bei der Band oder über Amazon auf CD bestellen.

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KONTAKTINFO
Tourdates :
13. September 2019 INNROCK RELOADED

Garagedays Line-Up:

MARCO KERN – Rhythm guitar, vocals
RENE AUER – Lead guitar
DOMINIK EDER – Bass guitar
MATTHIAS MAI – Drums

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[ROCKMAGAZINE Leserbewertung: 7 Durchschnitt: 4.7]
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Michael

Michael

Baujahr '67. Metalhead seit 1979. Musikalische Vorlieben: NWOBHM, Power Metal, Epic Metal, Bombast Metal, Doom, Melodic Death Metal, Alternative Rock, und alles dazwischen, Hauptsache es ist authentisch! Michael ist unser "wandelndes Musiklexikon". Es gibt nichts, was er nicht weiss. Wahrscheinlich sogar die Anzal der Leberflecke von Elvis´ verstorbenen Zwillingsbruder Aron!

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