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Flash Forward – Golden Rust – Viel Gold, kein Rost – Album Review

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Völlig ohne bisher etwas von der Band gehört zu haben, hab ich mich auf das nunmehr vierte Album der Jungs von Flash Forward eingelassen. Sicherlich auch deshalb weil schon einige Alben von Uncle M Music es dieses Jahr geschafft haben mich extrem zu catchen. Ob „Golden Rust“ sich neben Alben wie „Zerfall“ von Kind Kaputt und „Echoes“ von Devil May Care einreihen kann?

Schon die ersten Töne des Openers Shoot Me Down machen das ziemlich deutlich klar. Treibende Drums und wummernde Gitarren, abgerundet mit recht zahmen Vocals und dann geht der Knopf auf und die Nummer zündet eine Explosion in dem wirklich starken Refrain. Insgesamt muss ich unweigerlich an You Me At Six zur „Sinners Never Sleep“-Ära denken, um genau zu sein erinnert mich der Opener an eine gemäßigte Version von Bite My Tongue. Sau starke Alterantive Nummer.

Bei Give Me All Your Love gibt sich dann Deaf Havana Frontmann James Veck-Gilodi die Ehre. Uns erwartet hier einer seits eine lupenreine Indie-Rock Nummer in den Strophen, während der Refrain von den bereits bekannten wummernden Gitarren dominiert wird.

Irgendwo zwischen Indie und Alternative kann man eigentlich auch die restlichen sehr starken neun Songs einstufen, wobei der Alternative-Anteil doch überwiegt. Dies stellt auch eines meiner persönlichen Highlights unter Beweis. It Doesn´t Hurt To Dream, welches wie eine Indie Nummer im Stile von Two Door Cinema Club startet und mit extrem hohen Vocals aufwartet, sich aber dann zu einem der härteren Tracks entwickelt und von treibenden Drums nach vorne gepeitscht wird.

Ein großer Vorteil von „Golden Rust“ ist der Verzicht auf die obligatorische Ballade. Es gibt ein paar Songs die ruhig starten, jedoch legen alle spätestens im letzten Drittel ordentlich an Tempo und/oder Härte zu und lassen die ganze Sache sehr rund wirken.

Mit The Consequence gibt es allerdings eine Nummer die etwas aus dem Schema des Albums herausfällt. Stilistisch im Post-Hardcore angesiedelt und wirklich mit einem außergewöhnlich hohen Tempo und, zumindest angedeuteten, Screams. Spätestens hier kann sich wohl niemand mehr halten.

Fazit:
Mit „Golden Rust“ ist den Jungs von Flash Forward ein wirklich tolles Album gelungen. Es ist abwechslungsreich und bietet ein angenehm hohes Tempo. Für mich können sie damit definitiv mit hammer Alben wie „Zerfall“ von Kind Kaputt und „Echoes“ von Devil May Care mithalten.

Ich vergebe 9 von 10 Bängs.

„Golden Rust“ erscheint am 16. August via Uncle M Music und wird als CD, Digitales Album und Stream erhältlich sein.

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[ROCKMAGAZINE Leserbewertung: 4 Durchschnitt: 4.8]
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Patrick

Patrick

geb. 1993. Musik-Fan seit 2010. Verlobt Ein Sohn. Bevorzugte Genres: Metalcore, Post-Hardcore, Progressive Metal, Pop-Punk. Neben seiner sozialen Ader ist Patrick auch für feinste Recherche und Tiefe in seinen Reviews und Berichten bekannt.

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