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Counterparts – Nothing Left To Love – Ein Brett aus Emotionen – Album Review

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Wenn man sich etwas mit Hardcore-Punk beschäftigt, wird man Counterparts sicherlich kennen. Ich kannte sie, zur meiner Schande, bisher nur namentlich. Vor allem deshalb, weil ich doch erst in dieses Genre rein wachsen musste.

Das man es hier aber nicht nur mit Hardcore ala Defeater, La Dispute oder Touché Amoré zu tun hat, zeigt Track Nummer 2 Wings Of Nightmares schon recht eindrucksvoll. Instrumental doch recht komplex und verspielt mit richtig angenehmen Tempowechseln. Dazu immer wieder ein paar Riffs, die ein gewisses klassisches Heavy Metal Soundkonstrukt erzeugen. Als wäre das nicht schon genug wird das ganze mit schön brutalen Screams abgerundet und bekommt zum Ende noch einen fetten Breakdown spendiert.

Das folgende Paradise And Plague geht in eine ähnliche Richtung, bekommt zusätzlich zu den kernigen Screams aber auch noch ein paar Cleans dazu. Immer schön im Hintergrund gehalten und vor allem als Stimmungsverstärker zu sehen. Erfüllen diese Aufgabe auch hervorragend.

Man sollte nun aber nicht mehr mit großen Überraschungen rechnen. Die anderen Tracks folgen demselben Prinzip, wobei manchesmal Sprechgesang oder atmosphärische Zwischenparts geboten werden und insgesamt zwar so gut wie alle Nummer voll auf die Zwölf sind, trotzdem aber nie zu schnell werden. Immer wieder wird durch gut gewählte Tempowechsel ein kleiner, kaum spürbarer Break erzeugt, der die Musik merklich flüssiger macht.

Der Song, der aber mit Abstand am meisten heraussticht, ist der abschließende Titeltrack Nothing Left To Love. Er bildet eine Einheit mit dem kurzen Opener Love Me. Der Titeltrack ist im Vergleich zum doch rabiateren Opener zwar vorwiegend als Ballade mit wunderbar gehauchtem Clean Gesang zu verstehen, bricht aber zum Ende wieder etwas aus und greift das Grundthema und die Lyrics von Love Me auf. Ein runder Abschluss, der versöhnlich stimmt und einen mit Gänsehaut zurück lässt.

Fazit:
Die Melange aus Hardcore und Metalcore, die Counterparts hier bieten, macht absolut Spaß und reißt schnell mit. Mich haben sie klar als Fan gewonnen.

Mit „Nothing Left To Love“ werden sie ihren Stand in der Szene weiter bekräftigen, das ist klar.

Ich vergebe 8 von 10 Bängs.

„Nothing Left To Love“ erscheint am 1. November via Pure Noise Records und wird als CD, Digitales Album und Stream erhältlich sein.

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Patrick

Patrick

geb. 1993. Musik-Fan seit 2010. Verlobt Ein Sohn. Bevorzugte Genres: Metalcore, Post-Hardcore, Progressive Metal, Pop-Punk. Neben seiner sozialen Ader ist Patrick auch für feinste Recherche und Tiefe in seinen Reviews und Berichten bekannt.

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