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Coronary – Demo 2018 – Traditionen bewahren – Review

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Coronary wurden 2017 in Tampere von den finnischen Metal Veteranen Aku Kytölä (Gitarre) und  Pate Vuorio (Drums) gegründet, nachdem sie sich auf einem lokalen Flohmarkt getroffen hatten. Als die beiden merkten, dass sie eine ähnliche Vision teilten, eine Metalband  zusammenstellen zu wollen, die ihre Einflüsse aus den 70er und 80er Jahren bezieht, machten sich die beiden Männer daran, das Coronary Line-up zu vervollständigen und fanden schließlich in Leadsänger Olli Kärki, den zweiten Gitarristen Jukka Holm und Bassist Jarkko Aaltonen die richtigen Mitstreiter.
Das Demo „Coronary“ entstand aus einer Studio-Session im Januar 2018 mit drei klassischen Heavy Metal Songs, welche von den rauen Vocals von Kärki und den Accept-ähnlichen Riffstrukturen des Gitarrenduos Kytölä und Holm bestimmt werden.
Das Demo hat im Metal Underground bereits Aufmerksamkeit erregt. Das Rad wird auf „Coronary“ zwar auch nicht neu erfunden -nein, im Gegenteil, das wollen sie auch gar nicht. Ihr Sound soll unverändert bleiben, wie seit der goldenen Ära des 80er Jahre Heavy fuckin‘ Metal.

Und exakt genauso klingen Coronary auf dem vorliegenden Drei-Track-Demo. Trendfreier Heavy Metal  mit starken Gitarrenharmonien und einprägsamen Refrains, der sich mal mehr an Accept, wie beim melodischen „Mestengo“,oder an Saxon orientiert, etwa beim schnelleren „Firewings“. Auch „Bullet Train“ ist ein schöner Stampfer mit starkem Riffing, der Spaß macht. Das Demo ist handwerklich sauber eingespielt, auch am Sound gibt es nichts auszusetzen. Die Band sollte man im Auge behalten, wenn man auf den Sound der NWOBHM steht. Von mir gibt es für das Demo der Finnen fette 8/10 Bängs.

Unsere Bewertung

Das Demo erscheint nun wieder über das Berliner Label Heathen Tribes ab dem 20. Mai oder kann auf bandcamp als download oder unlimited streaming für 3 € geordert werden. Die Split LP aus 2018 mit den Kanadiern Traveler auf Gates of Hell Records ist bereits ausverkauft.

KONTAKTINFO
https://coronaryfin.bandcamp.com
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Michael

Michael

Baujahr '67. Metalhead seit 1979. Musikalische Vorlieben: NWOBHM, Power Metal, Epic Metal, Bombast Metal, Doom, Melodic Death Metal, Alternative Rock, und alles dazwischen, Hauptsache es ist authentisch! Michael ist unser "wandelndes Musiklexikon". Es gibt nichts, was er nicht weiss. Wahrscheinlich sogar die Anzahl der Leberflecke von Elvis´ verstorbenen Zwillingsbruder Aaron!

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