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CHIEFLAND – Wildflowers – Ein großer Bund Emotionen – Album Review

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Zwei aktuelle Größen des Melodic Hardcore und Post-Hardcore, Defeater und La Dispute, bringen dieses Jahr ihre neuen Alben auf den Markt. Warum das hier erwähnt wird? CHIEFLAND könnten mit ihrem Debut durchaus eine Gefahr für die Kings des Genre sein.

Moving Parts/Fever Dream leitet das Album noch sehr ruhig ein und wartet mit einer überaus gelungenen Spoken-Word Einlage á la La Dispute auf, bevor dann im Defeater Stil losgekeift wird. Guter Einstieg der auch gleich zeigt welche hohe Qualität das Album insgesamt in sich trägt.

Dieser Stil zieht sich so weiter und bringt Perlen wie das vor Emotionen schäumende Cathedrals, das mit ordentlichem Tempo bedingungslos nach vorne prescht nach dem es doch etwas verhalten startete.

Ohne Frage eine der besten Nummern ist sicherlich Indian Summer. Nach einem langsam groovenden Intro untermalt mit sehr guten Gang-Vocals bricht wieder der Kern vom CHIEFLAND-Sound hervor.

Ebenso stark kommt Homestead Part I daher. Mit einem tollen Mix aus Spoken Word und Screams. Die Spannung und den Druck den die Screams aufbauen brechen direkt danach die Spoken Word-Einlagen wieder auf und lassen einen kurz zur Ruhe kommen, bevor die Schreie wieder herausbrechen.

Homestead Part II setzt dem Album als Abschluss dann die Krone auf. Ähnlich wie auch Part I bietet diese Nummer einen tollen Mix aus Spoken Word und Scream, zeigt aber noch einmal alle instrumentalen Facetten der Band. So trägt die letzten Sekunden die Gitarre den Sound alleine und entlässt uns mit sanften und beruhigenden Tönen.

Fazit:
Dass „Wildflowers“ das erste Album von CHIEFLAND ist hört man ihm absolut nicht an. Mühelos können sie mit den Großen mithalten. Es sollte also nur eine Frage der Zeit sein bis die Jungs auch international durchstarten. Sie hätten es sich auf jeden Fall verdient.

Ein wirklich starkes Debut, welches von mir 8 von 10 Bängs erhält.

„Wildflowers“ erschien am 8. Februar via Uncle M Music und ist als CD, Digitales Album und Stream erhältlich.

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Patrick

Patrick

geb. 1993. Musik-Fan seit 2010. Verlobt Ein Sohn. Bevorzugte Genres: Metalcore, Post-Hardcore, Progressive Metal, Pop-Punk. Neben seiner sozialen Ader ist Patrick auch für feinste Recherche und Tiefe in seinen Reviews und Berichten bekannt.

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