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Catchlight – Amaryllis (Remastered) – Neuer Anlauf für Prog aus Frankreich – Review

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Bereits 2016 erschien das Debut-Album der französischen Prog-Rocker Catchlight. Erhielt aber hier zu Lande kaum bis gar keine Beachtung. Dies ändert sich hoffentlich mit der Remastered Version eben jenes Albums.

Die Remastered Version macht dieses wirklich starke Debut erst richtig überzeugen. Der Sound ist wunderbar klar und noch um einzelne Nuance erweitert worden.


Amaryllis ist ein Konzeptalbum, das in einer fernen Zukunft angesiedelt ist. Die Titelgebende Stadt Amaryllis ist die letzte Bastion der Menschheit nachdem die Long Night die Erde in Kalte Dunkelheit hüllte.
Die Stadt liegt im Untergrund um die Überlebenden vor der Kalten Dunkelheit zu schützen.

Mehr als tausend Jahre vergehen, in dieser Zeit verlernen die Menschen die Fähigkeit zu sprechen und kommunizieren über das Programm Spirit mit einander. Es kommt zur Geburt des Hybriden Tithonus. Des Retters der Welt bzw. von Amaryllis.

Das Intro Prenatal leitet mit einer schönen Atmosphäre ein und schildert vermutlich die Entstehung der Stadt unter der Erde.

Catchlight spielen starken Prog-Rock, jedoch nimmt das Album nach dem klasse Intro nur schleppend Tempo auf. Erst mit The Awakening geht der Knopf auf, aber dann gleich richtig. Gefrikel an der Gitarre, dazu die starken Vocals die auch hin und wieder gescreamt daher kommen.

Criminals setzt das Spiel wummend atmosphärisch fort und macht durch die Art und Weise des Gesangs, schon fast wie geflüstert, auch wirklich den Eindruck das man es hier mit gefährlichen Verbrechern zu tun hat. Zum Ende hin gipfelt es in einer regelrechten Explosion der Emotionen.

Mit Bombast und Sci-Fi Sound geht es in Chrysalide, der das Abschluss doppel einleitet.

Das Ende ist nah. Das etwas mehr als 3 Minuten lange Instrumental Amaryllis´fall, Pt. 1 (E.O.S) bereitet dieses stark vor. Die Stimme von E.O.S erklingt hier auch das erste mal.
Mit einem kurzen Fade-out beginnt es nun. Das Ende von Amaryllis in Form vom 8 Minüter Amaryllis´fall, Pt. 2 (Imago). Nach einem ruhigen Start wird das Tempo über die Spielzeit Etappen-weise erhöht, bis man schlussendlich nur noch das erschöpfte Atmen und den Hezschlag von Tithonus hört.

Fazit:
Nach Startschwierigkeiten bieten Catchlight hier ein atmosphärisch dichtes Album, dem die Frischzellenkur absolut gut getan hat.
Ich vergebe 7 von 10 Bängs und bin gespannt wie Album Nummer 2 wird das für 2019 geplant ist.

Amaryllis (Remastered) ist kostenlos über die Band-Homepage downloadbar, sowie bei allen gängigen Streaming-Diensten verfügbar.

http://www.catchlight.fr/band.php

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Patrick

Patrick

geb. 1993 Musik-Fan seit 2010 Verlobt Ein Sohn Bevorzugte Genre: Metalcore, Post-Hardcore, Progressive Metal, Pop-Punk

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