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Black Stone Cherry – Live in der Arena Wien 24. November – Family Tree Tour 2018

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Das Konzert von Black Stone Cherry war mein erster Besuch in der Arena Wien. Der ehemalige Schlachthof beherbergt neben einer Freilichtbühne eine Gaststätte, zwei Veranstaltungshallen und verströmt einen schönen Rock ’n‘ Roll Spirit. Das Gastspiel der Band aus Kentucky führte uns in die Größere der beiden Hallen, die mit einen Fassungsvermögen von etwas über 900 Besuchern an diesem Abend an ihre Grenzen stieß!

Die Show war ausverkauft und somit durften die Labelkollegen Monster Truck (Mascot Records) aus dem kanadischen Ontario, gleich zu Beginn vor einem dankbaren Publikum aufspielen, das sich vom energetischen blueslastigen Southern Rock, der hervorragend ins Vorprogramm passte, schnell begeistern ließ. Das sympatische Quartett hat mit „True Rockers“ ebenfalls ein brandneues Album im Gepäck und nutzte ihre Spielzeit, um das aktuelle Material u.a. mit „Evolution“ unter das Volk zu bringen. Die Halle war sehr schnell auf Betriebstemperatur und sang sich textsicher durch den kurzweiligen Set.

Aerosmith´s „Sweet Emotions“ erklang als Into aus den Lautsprechern bevor Black Stone Cherry mit „Burnin´“ vom aktuellen Album  „Family Tree“ ein perfekter Einstieg gelang, um den Energiepegel hoch zu halten. Chris Robertson ist ein charismatischer Frontmann, der es versteht ein Publikum zu unterhalten. Blickfang waren aber auch der überaus agile Schlagwerker John Fred Young, der mit einem kurzweiligen Drum Solo (ja, so etwas geht!) punktete und Gitarrist Benn Wells, der unermüdlich jeden Zentimeter der Bühne nutzte, um dem Publikum einzuheizen. Johnathan Lawhon am Bass und backing Vocals war der ruhende Pol im Bandgefüge.

 

Und die Menge bekam, was sie verlangte. Aktuelle Blues Rocker wie „Bad Habit“„James Brown“ (mit ausladender Jam Session) wechselten sich mit bekannten Hits der Marke „Blind Man“, Chart Stürmern wie „Blame It To The Boom Boom“, „White Trash Millionaire“ und Balladen „Things My Father Said“ ab. Immer wieder wurden Songs mit Blues-Jam Einlagen, z.B. bei „Hoochie Coochie Man“, gestreckt, was auch mal anstrengend für das bunt gemischte Publikum wurde und die Reihen etwas lichteten. Der Titeltrack der aktuellen Scheibe beendete den regulären Set, bevor mit „Peace is Free“ die Menge stimmungsvoll in die kühle Wiener Nacht entlassen wurde.

Da ich schon ab ihrem Debütalbum „Folklore and Superstition“ (2007) ein großer Fan der Jungs bin, die seit Gründung ohne Besetzungswechsel aktiv sind, bekommen sie von mir für ihren starken Auftritt 8/10 Bängs.

 

 

 

 

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Michael

Michael

Baujahr '67 Metalhead seit 1979 Erstes selbstgekauftes Album: "If you want Blood..." AC/DC '79 Verheiratet, ein Sohn.

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