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„Auf a Bier bei mir“: Heute – Martin Kames – Lichtdesigner & Mastermind von „Cuestack“

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Martin Kames und Bernth Brodträger sind in der Szene keine Unbekannten. Martin als Lichtdesigner und Produktionsleiter (u.a. Parkway Drive, Kreator oder Machine Head, und Bernth als Top Gitarrist (u.a. Seiler & Speer oder Belphegor). Gemeinsam präsentieren sie nun ihr Projekt “Cuestack” und das erste Video dazu.

Uli hat seinen alten Lichtlerkollegen Martin Kames gleich mal auf ein Bier eingeladen, und ihn im Rahmen der Serie “Auf a Bier bei mir” interviewt. Wobei das mit dem Bier bei Stammtischatmosphäre gar nicht so einfach war. Martin trinkt hin und wieder einen Radler, ist aber absoluter Nichtraucher, und hat mit Drogen nichts am Hut. (Aber mal ganz ehrlich Herr Kames, wo kommen dann die tollen Lichtideen her? 😀 ).

Als Kompromiss einigte man sich auf ein “Non Promillo” aus Ulis Heimat, vom Pinzgau Bräu. Wie man im Gespräch hören wird, hat es geschmeckt.

Aber lest einfach selbst was Martin über das aktuelle Projekt zu erzählen hat:

Uli (rockmagazine.net): Martin, die meisten kennen dich ja in deiner Tätigkeit als Lichttechniker, und Bernth Brodträger als Musiker. Jetzt habt ihr gemeinsam Eurer Musikprojekt “Cuestack” auf die Beine gestellt. Wie seid auf diese Art der Zusammenarbeit gekommen?

Martin Kames: Wir wollten ein Musikprojekt mit möglichst wenig involvierten Mitmusikern. Je mehr Leute desto mehr Probleme. Die Arbeit zu zweit, und alles selbst in der Hand zu haben hat sich bis jetzt als super erwiesen

Uli (rockmagazine.net): “Cuestack” ist ein sehr kleines Projekt, von der Zahl der involvierten Musiker gesehen. Wer macht bei Euch was?

Martin Kames: Ich mach die elektronischen Parts und Bernth konzentriert sich auf die Gitarre. Die Songs schreiben wir gemeinsam. Beim Video und Bühnendesign haben wir die Aufgaben ebenfalls geteilt. Bernth macht den grafischen Part, die Videobearbeitung, und für das Licht bin selbstverständlich ich zuständig. Und den Gesang haben wir uns geteilt.

Aufgenommen haben wir bisher zwei Songs in den Chemical Burn Studios in Deutschland, bei Alexander Dietz, dem Produzenten von Heaven Shall Burn. Die weiteren Nummern werden wir bei Daniel Fellner aufnehmen, der z.B. Seiler & Speer produziert.

Uli (rockmagazine.net): Stylistisch ist es schwer einzuordnen, obwohl es geil klingt. Irgendwo zwischen Electronic, Metallica und Depeche Mode, wie bezeichnet ihr den Stil?

Martin Kames: Der Stil ist in der Tat schwer zu beschreiben. Soundcloud hat uns lustigerweise „Electronic / Metal / Dream Pop“ vorgeschlagen. Find ich irgendwie spannend.

Uli (rockmagazine.net): Bernth ist ja bekannt als einer der besten Live Gitarristen Österreichs. Dich erleben die Leute eher nicht auf der Bühne. Ist für Cuestack etwas im Bereich Live geplant?

Martin Kames: Live wär echt super. Aber das wird noch etwas dauern da dieses Projekt nur ganz, oder gar nicht geht , so sehe ich das. Die große Stärke ist die Produktionsgröße , die dank meines Firmenhintergrundes möglich ist. Wenn wir das live aufziehen, dann richtig groß. Wir wollen aber erst mal sehen wie die Videos bis Jahresende ankommen. Dann sieht man schon mal weiter.

Für mich wäre es in der Tat auch die Bühnenpremiere. Ich wollte einmal alles was ich immer für andere, große Bands gemacht hab in ein eigenes Projekt stecken, mit aller Liebe zum Detail. In den Videos wird man Einblicke in die “Lichtwelten” dieses Projekts bekommen.

Uli (rockmagazine.net): In welchen Abständen werden die Videos kommen?

Martin Kames: Wir planen ein Video pro Monat bis Jahresende.

Uli (rockmagazine.net): Kommt dann ein Longplayer?

Martin Kames: Ob wir genug Stoff für ein Album haben, wird sich noch entscheiden. Aber momentan finden wir das Konzept mit Singles und Videos sehr interessant.

Uli (rockmagazine.net): Wir werden auf jedenfall weiterhin über Euch berichten, nicht nur das Projekt finden wir interessant, auch die Musik. Die ist bei uns in der Redaktion spitzenmässig angekommen. Ich sage danke fürs Gespräch, und hoffentlich bis bald.

Martin Kames: Danke Uli. Mir hat es ebenso Spass gemacht. Und das Bier war wirklich ausgezeichnet.

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Uli

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