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As Cities Burn – Scream Through The Walls – Emo is not dead – Album Review

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Immer wieder bekommt das Emo-Genre einen neuen Auftrieb. Anfang der 2000er geschah dies durch Bands wie Senses Fail, Hawthorne Heights, Taking Back Sunday, Cute Is What We Aim For und zig andere teils auch kommerziell sehr erfolgreiche Bands.

Nachdem dieses Genre in den nachfolgenden Jahr sehr gehyped wurde, wurde es meiner Meinung nach vom großen Metalcore Hype, welcher immer noch anhält aber bereits am abebben ist, abgelöst.

Was machten die Vertreter des Emo also? Man wilderte in anderen Genre oder löste sich auf.
Zweiteres geschah mit As Cities Burn im Jahr 2009, in welchem auch ihr drittes Album „Hell Or High Water“ erschien. Zwar kam es in den frühen 2010ern zu einer Neugründung, die aber auch wieder nur in einer Auflösung endete.

Auf ein neues also und mit dem mir vorliegenden „Scream Through The Walls“ steht ein neues Album auch bereits in den Startlöchern. Und dieses hat es definitiv in sich.

Der Opener Live Convinced gibt schon mal den Weg vor und dieser besticht vor allem durch die Vocals der Bonnette Brüder. Während TJ für die Screams verantwortlich ist hat Cody den Part des Clean-Sängers inne. Einen fetten Plus-Punkt gibt es für die Abwechslung des Gesangs. Es herrschen keine klar definierten Strukturen. Screams und Cleans ergänzen sich meist und existieren in der Regel gemeinsam.

Ansonsten bekommt man Mucke im alten Emo-Style der 2000er geboten, der absolut tadellos in das Jahr 2019 transportiert wurde. Eine gewisse Ernüchterung bleibt wenn man, so wie ich, den Vergleich zum 2005er Debut „Son, I Loved You At Your Darkest“ zieht. Nach wie vor bleibt dieses unerreicht.

Das Herzstück des Albums ist für mich Chains, welches mit dominierenden Screams und Gang-Vocals das Härte-Level deutlich anhebt und dieses auch für den Rest des Albums auf diesem Niveau hält. Der Breakdown im letzten Drittel hebt das ganz noch einmal eindrucksvoll heraus.

Das die Jungs auch ganz anders können zeigen sie mit dem kurzen Blind Spot. Die einzige Nummer die nur die Cleans von Cody beinhaltet, welche von einem Elektro Beat untermalt werden. Erzeugt eine klasse Atmosphäre und bietet eine angenehme Verschnaufpause auf einem doch sehr nach vorne treibenden Album.

Fazit:
Emo is back and not dead. Das stellen nach Senses Fail im letzten Jahr, As Cities Burn in diesem Jahr klar und liefern ein durchaus starkes viertes Album ab. So überzeugen wie erwartet kann es mich dann aber leider doch nicht.

Ein solides Album für Fans von den obenerwähnten Bands und alle die es noch werden wollen. Ich vergebe 8 von 10 Bängs.

„Scream Through The Walls“ erscheint am 7. Juni via Rude Records/Equal Vision Records und wird als CD, Vinyl, Tape, Digitales Album und Stream erhältlich sein.

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Patrick

Patrick

geb. 1993. Musik-Fan seit 2010. Verlobt Ein Sohn. Bevorzugte Genres: Metalcore, Post-Hardcore, Progressive Metal, Pop-Punk. Neben seiner sozialen Ader ist Patrick auch für feinste Recherche und Tiefe in seinen Reviews und Berichten bekannt.

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