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April Art – Rise and Fall – Frontalangriff – Album Review

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In Mittelhessen 2014 gegründet, starten April Art ihren Frontalangriff mit rotzigem Alternative Rock, um der Musiklandschaft gehörig in den Allerwertesten zu treten! Von Anfang an hatte das Quartett den Plan, eine international konkurenzfähige Band mit einem schlüssigen Konzept zusammenzustellen. Dazu wurde für Sängerin Lisa-Marie Watz mit ihrer auffallenden optischen Erscheinung ein Ebenbild in Form einer Comic Figur kreiert und zum Aushängeschild der Band erkoren. Damit hat die Band sich ein starkes Wiedererkennungsmerkmal geschaffen, welches auf den beiden vorab erschienenen Singles „Not Fair“ und „You Want It All“ schon ein Zeichen setzten konnte. Auf dem Cover des Albums ziehen die restlichen Mitglieder nach, und ihnen wurde ebenso ein Comic-Alter-Ego verpasst.

Das Tiltelstück „Rise and Fall“ macht zum Einstieg gleich mal ordentlich Alarm. Melodisch, energetisch und mit einem starken Refrain ausgestattet, bekommt man das Stück so schnell nicht mehr aus dem Kopf! Wer gedacht hat, danach könnte man sich entspannt zurücklehnen, wird mit „Not Fair“ eines Besseren belehrt. Der Song kommt modern und heavy (im Mittelteil blitzt das Riff von Rage „Straight to Hell“ kurz auf) rüber und wird Live bestimmt für ordentlich Bewegung vor der Bühne sorgen. Erst „You Want It All“ lässt die Zügel etwas lockerer und ist eine luftige Nummer mit Hitpotential. Nicht zufällig wurde die Nummer zur zweiten Single auserkoren. Manager der Band ist übrigens Karl Walterbach (ehemaliger Inhaber des Rocklabels Noise Records), ein alter Hase im Rockmusikzirkus, der auf seinem Kultlabel Bands wie Helloween, Kreator und Rage zum Karrieresprung verholfen hat.

Überhaupt gehen April Art auf ihrem Debütalbum extrem professionell zu Werke. Produziert wurde im Horus Sound Studio in Hannover und in den legendären Principal Studios – jenen Studios, in denen bereits die erfolgreichen Alternative-Rockbands der späten 90er aufgenommen haben. Mit Fabio Trentini (u.a. Donots; Guano Apes) und Frank Bornemann (u.a. Scorpions; Revolverheld) als Produzenten fanden April Art für sich die musikalisch perfekten Partner, um ihrem Debütalbum den letzten Schliff zu verleihen. „Desire And Yearning“ und auch „Where Do We Go“ atmen jedenfalls auch den Spirit erfolgreicher Radiosingles und bleiben sofort im Langzeitgedächtnis hängen. Am deutlichsten wird die Nähe zum Sound der Guano Apes bei „Resistance“ oder „Jealousy“, wenn es „funky“ zugeht und Bassist Nico Neufeld die dicken Saiten vibrieren lässt, während Drummer Ben Juelg die Stücke präzise nach vorne treibt. Neben der charismatischen Stimme von Frontfrau Lisa-Marie Watz sticht auch die geschmackvolle Gitarrenarbeit von Chris Bunnell heraus, die mal verspielt modern, mal agressiv und verdammt heavy den zwölf Nummern auf dem Album genügend Ecken und Kanten gibt. Ein wirklich starkes Debüt, bei dem die Weichen auf Erfolgskurs stehen sollten. Der einzige Grund, nicht die volle Punktzahl auszuschütten, besteht darin, die Latte für den Nachfolger nicht schon zu hoch anzusetzten – deswegen stehen hier „nur“ 9/10 Bängs unter dem Review.

„Rise and Fall“ erscheint am 26.04.2019 via Artist Station Records/Soulfood

April Art Tour Dates 2019.

04 Mai. APRIL ART – RISE & FALL Album Release Show – Giessen, Germany
25 Mai. Weil’s Rockt – Weilmünster, Germany
15 Juni. Rock The Wolves – Wolfhalden, Switzerland
06 Juli. Erlensee Rockt – Erlensee, Germany
02 Aug. Big Day Out – Anröchte, Germany
10 Aug. Music Forge Festival – Gambach, Germany
27 Sept. Papalala Festival – Treis, Germany
KONTAKTINFO
kontakt@aprilart.de
http://www.aprilart.de
AprilArtBand

 

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Michael

Michael

Baujahr '67 Metalhead seit 1979 Musikalische Vorlieben: NWOBHM, Power Metal, Epic Metal, Bombast Metal, Doom, Melodic Death Metal, Alternative Rock, und alles dazwischen, Hauptsache es ist authentisch!

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