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April Art – Nachgefragt bei Bassist Nico Neufeld – Interview

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Bevor das Debütalbum „Rise & Fall“ von April Art am 26.04.19 veröffentlicht wird und die anstehende Release-Show in ihrer Homebase in Gießen, im Club Jokus (04.05.2019) stattfindet, habe ich mich mit Bassist Nico kurzgeschlossen, um mich über die Band, die Albumproduktion und den aktuellen Stand der Dinge zu unterhalten.
Michael (Rockmagazine): Wie habt ihr Vier euch kennengelernt?
Nico: Bis auf unseren Drummer Ben haben wir uns in der Gießener-Musikszene kennengelernt. Ben haben wir auf unserer Drummer-Suche schließlich im Internet in einem You-Tube-Video vom Schlossgrabenfest entdeckt. Anfangs wollte er nicht
so recht, doch nach einem gemeinsamen Videodreh und 1-2 Proben war er auch
Feuer und Flamme, in das Projekt einzusteigen.
Michael (Rockmagazine): Wie ist der Bandname entstanden?
Nico: Der Bandname ist daraus entstanden, dass wir uns im April 2014 gegründet
haben mit dem Anspruch, nicht die hundertste Deutsch-Pop-Band mit Sängerin
und dem ewig gleichen Gedudel zu machen, sondern Kunst, die rockt. Daher April Art.
Michael (Rockmagazine): Wie ist es zur Idee der Comic-Alter-Ego gekommen?
Nico: Durch unseren Manager Karl Walterbach sind wir angehalten worden, nach Künstlern für unsere Single- und Albencover zu suchen. Als Tipp gab er uns mit, nach Comiczeichnern Ausschau zu halten. Gesagt, getan, Comicläden abgelaufen und im Internet recherchiert, bis wir auf einen jungen Künstler/Comic Zeichner aus Rostock namens „Flix Stephan“ gestoßen sind. Gemeinsam mit ihm haben wir die Ideen zu den Comic Covern unserer Singles und unseres Albums erarbeitet.
Michael (Rockmagazine):  Was sind eure musikalischen Vorbilder?
Nico: Unzählige. Von Pink, den Red Hot Chili Peppers, Guano Apes und Die Happy bis in die härteren Regionen von Tremonti, Alter Bridge, Godsmack, Rage Against The Machine, bis ins Progressive zu Dream Theater.
Michael (Rockmagazine): Was könnt ihr zu Auftrittsmöglichkeiten in der Region sagen?
Nico: In der Region spielen wir bisher gar nicht so viel. Das Interesse an Rockkonzerten hat hier die letzten Jahre leider stark nachgelassen.
Michael (Rockmagazine):  Wie ist der Kontakt zu Karl Walterbach zustande gekommen?
Nico: Der Kontakt zu Karl Walterbach ist über unseren Verleger Frank Bornemann zustande gekommen. Die Zwei kennen sich von früher, als Karl noch sein Label „Noise Records“ hatte und Frank für dieses im Horus Sound Studio Bands wie Halloween und Kreator produziert hat.

Michael (Rockmagazine): Wie kam es zur Zusammenarbeit mit Artist Station Records und dem Horus Sound Studio in Hannover?
Nico: Da Frank Bornemanns Büro und Projekt Studio genau über dem Horus SoundStudio ist, dessen Besitzer er früher war, und sich auch im gleichen Gebäude wie Artist Station Records befindet, ist über Frank hier schnell der Kontakt zustande gekommen. So ist ein Teil des Albums dann im Horus Studio aufgenommen worden und das Album wird über Artist Station Records veröffentlicht.

Michael (Rockmagazine): Inwieweit hatte das Team um Fabio Trentini (u.a. Donots, Guano Apes) und Frank Bornemann (u.a. Scorpions, Revolverheld) Einfluss auf den Sound von „Rise and Fall“?
Nico: Frank Bornemann hat sich immer wieder die Zwischenergebnisse aus den Vorproduktionssessions angehört und Tipps und Anregungen gegeben. Den größten Einfluss auf die Songs und den Sound hatte natürlich unser Produzent Fabio Trentini. Er betreut eine Produktion von der Auswahl der Songs, über deren Arrangements in der Vorproduktion, bis hin zu den Sounds der verschiedenen Instrumente beim finalen Recording sowie der Addierung von Samplern, Synthesizern und Effekten.

Michael (Rockmagazine):  Sind die Songs von „Rise and Fall“ über einen längeren Zeitraum entstanden, oder gab es spontane Sessions im Studio?
Nico: Die Songs von „Rise and Fall“ sind über einen langen Zeitraum von 4 Jahren entstanden. Wir waren die letzten Jahre viel Live unterwegs und das heißt Kilometer auf der Autobahn schrubben. Und zwischen den Gigs und den Terminen in Hannover bei Frank Bornemann haben wir uns immer wieder in diversen Studios mit unserem Produzenten Fabio Trentini getroffen und an den Songs gearbeitet.

Michael (Rockmagazine): Entstehen die Songs im Bandgefüge oder tüftelt jeder lieber alleine an neuen Songs?
Nico: Meistens kommt einer von uns schon mit einer schon grob skizzierten Song-Idee an und wir machen dann gemeinsam einen Song daraus. Mittlerweile hat sich jeder von uns auch ein kleines oder auch größeres Studiosetting zu Hause aufgebaut, so dass jeder fleißig Ideen sammelt und rumschickt. An Songs für eine weitere Platte sollte es also nicht mangeln. 🙂
Michael (Rockmagazine): Ist ein Vinyl Release von „Rise and Fall“ geplant?
Nico: Nein, momentan ist kein Vinyl Release geplant.Michael (Rockmagazine): Es stehen vereinzelte Auftritte auf eurem Kalender, gibt es weitere Tour Pläne, z.B. als Support einer großen Band?
Nico: Momentan sind wir wirklich mit fast nichts anderem beschäftigt als mit dem Release und der Release Show am 4.5. Danach geht’s direkt in die Festival Saison und parallel werden wir noch 2-3 Videos bzw. Single Auskopplungen raushauen. Was uns zu unserem Glück noch fehlt, ist eine passende Booking Agentur! Hier haben wir einfach noch nicht den richtigen Partner gefunden. Bock auf ’ne schöne Tour im Herbst/Winter haben wir! Aber warten wir mal ab, was nach dem Album Release noch auf uns zukommt.
Langweilig wird‘s uns auf jeden Fall nicht! 😉

Michaele (Rockmagazine): Nico, ich danke dir für das Interview und wünsche euch viel Erfolg mit dem Album. Wir werden uns sicherlich auf der Release-Show sehen. Rockmagazine wird vor Ort sein und darüber berichten.

April Art Tour Dates 2019.

04 Mai. APRIL ART – RISE & FALL Album Release Show – Giessen, Germany
25 Mai. Weil’s Rockt – Weilmünster, Germany
15 Juni. Rock The Wolves – Wolfhalden, Switzerland
06 Juli. Erlensee Rockt – Erlensee, Germany
02 Aug. Big Day Out – Anröchte, Germany
10 Aug. Music Forge Festival – Gambach, Germany
27 Sept. Papalala Festival – Treis, Germany
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Michael

Michael

Baujahr '67 Metalhead seit 1979 Musikalische Vorlieben: NWOBHM, Power Metal, Epic Metal, Bombast Metal, Doom, Melodic Death Metal, Alternative Rock, und alles dazwischen, Hauptsache es ist authentisch!

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