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April Art – Music Forge Festival – Samstag 10.08.2019 – Live Review

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Am späten Samstagnachmittag erfolgte die Einladung der Gießener Lokalmatadoren April Art, über ihren Auftritt auf dem Gambacher Music Forge Festival für Rockmagazine zu berichten. Ihr Debütalbum „Rise And Fall“ habe ich Anfang des Jahres hier bei rockmagazine.net  schon vorgesellt, und auch bei der Release Party des Albums im Gießener Club Jokus war ich vor Ort. Die Band hatte mich sowohl auf Konserve, als auch Live begeistert, deshalb habe ich gerne meine Kamera eingepackt und bin in den beschaulichen Butzbacher Vorort gefahren, um ihren Auftritt auf der Open Air Bühne zu fotografieren.

Das Music Forge Festival wird zum zweiten Mal von dem gemeinnützigen Verein Music Forge Kultur und Kunst e. V. organisiert. Man hat ein kleines, aber sehr gut organisiertes Festival mit lokalen und überregionalen Bands ins Leben gerufen, die sich musikalisch im Spektrum von Deutsch Rock, Indie Pop, Alternative Rock und Heavy Metal bewegen.

Da ein Unwetter am ersten Festivalabend leider zum Abbruch des Events führte, wurde am Samstag versucht, das ausgefallene Programm nachzuholen. Das führte zu einer Verzögerung des Zeitplanes um 1 Stunde, und ich kam somit noch in den Genuss des Auftritts der Frankfurter All Girl Band Revolution Eve, die mir mit ihrem modernen Alternative Rock/Metal auf Anhieb gut gefielen. Die knackigen Songs wie „Caught“, „Pretty Knockout“ und das stark performte Heart Cover „Barracuda“ machten Gitarristin Simone, die hier ihren letzten Auftritt mit der Band bestritt, ihren Abschied  sichtlich schwer.

April Art bereiten sich intensiv mit einem gründlichen Soundcheck auf ihren Auftritt vor. Die Band ist inzwischen sehr gut eingepielt, denn es liegen etliche Festivalauftritte hinter dem Quartett, wie zum Beispiel beim Big Day Out in Anröchte, wo man sich die Bühnenbretter u.a. mit Bullet For My Valentine teilte. Dementsprechend routiniert agiert die Band, als mit „Rise and Fall“ die Show beginnt. Frontfrau Lisa-Marie hat das dankbare Publikum schnell im Griff, und zu den energetischen Songs des gleichnamigen Debütalbums, allen voran „Scream“, „Resistance“ und den bekannten Singles „Not Fair“und „You Want It All“, bildet sich ein ansehnlicher Moshpit vor der Bühne. Ein paar ganz Wagemutige üben sich in der doch nicht ganz so dichtgedrängt stehenden Menge sogar im Crowdsurfen. Der Sound ist fett, die Grooves von Basser Nico und Schlagzeuger Ben sitzen. Die griffigen Gitarren von Chris runden den Sound dabei ab. Den wilden Pit bringen nur melodische Verschnaufpausen bei „Desire und Yearning“ oder „Jealousy“ kurzzeitig zum Erliegen, bevor mit dem letzen Song „Life In The Fast Line“ nochmal richtig Gas gegeben wird.

Auch auf der Open Air Bühne mit einem bunt gemischten Publikum beweisen April Art ihre Klasse und sind für mich ein heißer Kandidat für die Zukunft. Ich hoffe, die Band bekommt jetzt die Möglichkeit, mit einer namhaften Band auf Tour durch die Republik zu ziehen, um ein noch größeres Publikum zu erreichen. Der nächste Schritt sollte dann bedeuten, selbst Hallen füllen zu können. Sie haben das Zeug dazu! Für ihren starken Auftritt beim Music Forge Festival bekommen April Art weitere 9/10 Bängs

Am 27. September habt ihr die Chance April Art beim Papalala Festival in Treis zu sehen, wo sie sich unter anderem die Bühne mit den hessischen Urgesteinen, den Rodgau Monotones teilen.

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Michael

Michael

Baujahr '67. Metalhead seit 1979. Musikalische Vorlieben: NWOBHM, Power Metal, Epic Metal, Bombast Metal, Doom, Melodic Death Metal, Alternative Rock, und alles dazwischen, Hauptsache es ist authentisch! Michael ist unser "wandelndes Musiklexikon". Es gibt nichts, was er nicht weiss. Wahrscheinlich sogar die Anzahl der Leberflecke von Elvis´ verstorbenen Zwillingsbruder Aaron!

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