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Animal Bizarre – F.Y.M. – EP Review

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Bereits im April diesen Jahres kam Animal Bizarre, das nicht zu bändigende Tier mit ihrer bereits zweiten EP F.Y.M. – Free your mind auf den Markt. Ich kann es mir einfach nicht entgehen lassen, euch diese für mich rundum gelungene EP vorzustellen und jedem, der was mit Heavy Rock und Stoner Rock anfangen kann, zu empfehlen. Die Geschichte um die Entstehung der Band und um die beiden bereits erschienen EPs liest sich ein bisschen wie das zarte Erblühen eines musikalischen Pflänzchens oder eben wie die Geburt und Pubertät eines jungen Musik-Monsters, nämlich eben des Animal Bizarre.  Jenny, Paddy und Axl Jay Weirdo liefen sich 2016 in Wiesbaden über den Weg und beschlossen sehr schnell gemeinsam Musik zu Machen. 2017 bereits wurde die erste EP mit dem Namen Legacy veröffentlicht und die Lebensgeschichte nahm ihren Lauf.
Während auf dem Artwork der Legacy, auf dem bereits drei Tiere, die für jede Charaktere der Band stehen, die noch weit auseinander gerückt sind, zu sehen sind, sehen wir auf dem Artwork der F.Y.M. schon wie eng die drei sich mittlerweile sind. Auf dem angekündigten Album, das bereits in Arbeit sein soll, warten wir dann schlussendlich sehen, was aus dem Ei schlüpft und in welche Musikrichtung es das Animal Bizarre schlussendlich treibt.

F.Y.M. jedenfalls treibt in verschiedenen sein Unwesen!

Und jetzt ab zur EP:
Den Beginn macht der EP gleichnamige Song F.Y.M., der mit einem klaren Drumsolo beginnt, bevor treibender Bass und die fette Gitarre einsetzt. Die Lyrics geben ein klares Kommando mit Free your mind, yeah, gotta free your soul und huldigen den einzig wahren Gott, nämlich Rock n Roll.  Das fängt ja schon mal gut an und macht Lust auf mehr. Traktor kommt da schon schwerfälliger und dumpfer aus meinen Boxen. Jetzt sind wir mitten im Stoner Rock angekommen und lassen uns mit der Instrumentalnummer so richtig fallen. Das ist wie Fahrtwind auf der Route66 und macht echt Spaß!
Gomer rollt dann wieder etwas schneller und voller guter Laune mit einigen Tempiwechsel daher. Hier wird der Loco Man wahrlich aus der Tasche gelassen. Die Gitarre darf kreischen und den Ton angeben und spätestens bei der Nummer überzeugt mich das Riffing. Den Abschluss der im übrigen 30minütigen EP, macht Liars, von dem ich vom ersten Ton an überzeugt bin! Das ist ja beinahe schon punkig, was da aus meinen Boxen kreischt! Die Gitarre ist wütend und das Animal Bizarre zeigt mir ein weiteres seiner vielen Gesichter. Jetzt endlich weiß ich, weshalb der Sänger Axl den Beinamen Weirdo trägt. Ja, so muss lebendiger Heavy Rock klingen!

Anbei lasse ich euch schon mal den Link da, um die gesamte EP anzuhören:
https://www.youtube.com/watch?v=vWrQ2biMXik

Line Up:
Jenny – Drums
Paddy – Bass
Axl Jay Weirdo – Gitarre, Gesang

Tracklist:
1. F.Y.M.
2. Traktor
3. Gomer
4. Liars

Links: 
http://animal-bizarre.de/
https://animalbizarre.bandcamp.com
https://www.facebook.com/animalbizarremusic
https://www.instagram.com/animalbizarre
https://www.youtube.com/channel/UCiq1zqLtgqhWPlDtOYnzYnQ

Mein Fazit:
Wiesbaden kann durchaus international mithalten und sich im Heavy/Stoner Rock behaupten. Ich gebe dem Trio rollende 6.5/10 Bängs um dem Animal Bizarre und dem angekündigten Album Luft nach oben zu lassen.

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[ROCKMAGAZINE Leserbewertung: 8 Durchschnitt: 4.9]
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MetalliCat

MetalliCat

Adriana alias MetalliCat - KittyCat mit Vorliebe für metallerne Klänge; besonders im progressiven Rock und Metal, Postrock, Poprock, Stonerrock und Alternative zu Hause. Zusammen mit Frank bildet sie "unser Team in Wien" und besucht jede Menge Konzerte dort.

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